Reis kochen

Reis kochen - aber richtig!

Beim Reis kochen ist es wie bei vielen Dingen im Leben: Es gibt mehrere Möglichkeiten und Sie müssen herausfinden, welche die passende und beste Methode  für Sie ist. Im Folgenden finden Sie eine Zusammenstellung, welches die beliebtesten Methoden zum Reis kochen sind:

Die Quellmethode

Diese Methode des Reis Kochens  ist bei uns sehr verbreitet: Ein Teil Reis wird mit zwei Teilen Wasser und Salz aufgekocht und quillt dann bei geringer Hitze und geschlossenem Deckel nach, bis er gar ist. Die Gardauer ist natürlich von der Reissorte abhängig. Man kann zwischen 15 und 40 Minuten dafür ansetzen. Gegen Ende der Garvorganges sollten Sie den Reis sehr aufmerksam im Auge behalten, denn wenn das Wasser vollständig aufgesogen ist, kann der Reis sehr leicht ansetzen. Dafür haben Sie aber auch die Gewissheit, dass alle im Reis enthaltenen Nährstoffe bewahrt bleiben. Hier lesen Sie mehr über die Quellmethode der Reiszubereitung.

Die Wassermethode, auch Nudelmethode genannt

Wenn Sie Ihren Reis auf diese Weise kochen, laufen Sie zwar nicht Gefahr, dass er leicht anbrennt, andererseits verlieren Sie dabei wertvolle Nährstoffe. Der Reis wird bei dieser Methode nämlich in eine reichliche Menge sprudelnd kochendes Salzwasser eingerührt und köchelt dann vor sich hin bis er fertig gegart ist. Wie beim Nudeln kochen darf dabei kein Deckel auf den Topf gelegt werden. Zum Abschluss wird der Reis durch ein Sieb abgegossen und mit dem überschüssigen Kochwasser fließen dann auch die erwähnten Nährstoffe den Ausguss hinunter.

Die Kochbeutelmethode

Der Name sagt eigentlich schon alles: Sie kaufen den Reis garfertig in einen Kochbeutel eingeschweißt und werfen diesen Beutel in kochendes Salzwasser. Die nötige Kochdauer finden Sie auf der Verpackung. Meist wird der Reis vor dem Abfüllen in die Kochbeutel vorbehandelt: Er wird durch Dampfdruck vorgegart und dann wieder getrocknet. Durch diese Methode verliert der Reis meist an Geschmack, aber auch an Nähstoffen.

Die Mikrowellenmethode

Beim Reis kochen in der Mikrowelle handelt es sich im Prinzip um die zuerst genannte Quellmethode, nur dass die Hitzezufuhr nicht über den Topfboden, sondern über die Mikrowellen geschieht. In das Mikrowellengeschirr werden ein Teil Reis, zwei Teile Wasser und etwas Salz gegeben und dann in der Mikrowelle erhitzt. Bei 600 Watt können Sie je nach Reissorte 15 bis 20 Minuten Garzeit rechnen, sollten aber wie bei der Quellmethode auch darauf achten, dass der Reis nach der vollständigen Aufnahme des Wassers nicht ansetzt und ihn öfters einmal umrühren. An anderer Stelle lesen Sie mehr zum Reis aus der Mikrowelle.

Die Dampfmethode

Hierbei kann man genau genommen nicht vom "Reis kochen" reden, denn er wird nicht direkt ins Kochwasser gegeben. Über einem Topf, in dem Wasser zum Kochen gebracht wird, befindet sich ein Siebeinsatz oder Korb. Dort hinein legen Sie in einem Tuch Ihren Reis. Der aufsteigende heiße Dampf durchdringt und gart den Reis schonend und langsam. Diese Methode sollten Sie vor allem dann in Betracht ziehen, wenn Sie klebrigen, kompakten Reis erhalten wollen. Zwischendurch empfiehlt es sich, den Reis vorsichtig zu wenden, damit er gleichmäßig garen kann.

Reis kochen im Reiskocher

Um Reis schonend zu kochen, nicht Gefahr zu laufen, dass er anbrennt, Nährstoffe bestmöglich zu erhaltenund eine perfekte Garzeit einzuhalten, bieten sich Reiskocher an. Dabei wird der Reis mit einer genau angegebenen Menge Wasser und Salz eingefüllt und der Reiskocher übernimmt vollautomatisch das Garen, ohne dass Sie aufpassen müssen, ob Ihr Eingreifen nötig ist.